Albrecht-Dürer-Stadt-Nürnberg

Stadt Nürnberg

Führungen zum 475. Todestag Albrecht Dürers

Sonntag, 6. April 2003
Alle Führungen kostenlos

Dürers Grab auf dem Johannisfriedhof

Treffpunkt: St. Johannisfriedhof, Steinschreiberhaus
12 bis 17 Uhr, zu jeder halben Stunde
Dauer: ca. 45 Minuten
Veranstalter: Bürgerverein St. Johannis-Schniegling-Wetzendorf e.V.

Der Bürgerverein St. Johannis-Schniegling-Wetzendorf führt zu den Gräbern Albrecht Dürers, seines Freundes Willibald Pirckheimer, des Bildhauers Veit Stoß, des „Vordersten Ratsschreiber“ Lazarus Spengler und seines späteren Bewunderers Joachim Sandrart d.Ä. Der Maler Sandrart ließ 1681 den Grabstein Dürers erneuern und eine große Messingplatte mit einer Würdigung des Meisters anbringen. Der Rundgang führt auch in die Holzschuherkapelle zu Adam Krafts bedeutender „Grablegung Christi“.

 


Der letzte Weg Albrecht Dürers

Treffpunkt: Albrecht-Dürer-Haus, Platz am Tiergärtnertor
12 bis 16 Uhr, alle 15 Minuten beginnend
Dauer: ca. 90 Minuten
Veranstalter: Altstadtfreunde Nürnberg e. V.

Sein letzter Weg führte Albrecht Dürer 1528 von seinem Haus am Tiergärtnertor, in dem er auch gestorben war, zu seiner Grabstätte in St. Johannis. Vorbei an den von Adam Kraft geschaffenen Leidensstationen, die auch heute, 475 Jahre später, nichts von ihrer Ausstrahlung verloren haben.

 


„... sei unser Stern bis an das Grab!“ – Dürer-Gedenkorte in der Nürnberger Altstadt

Treffpunkt: „Dürerhase“ (Hommage à Dürer), Platz am Tiergärtnertor, vor dem Pilatushaus
12 bis 17 Uhr, jeweils zur vollen Stunde
Dauer: ca. 60 Minuten
Veranstalter: Geschichte Für Alle e. V.

In unterschiedlicher Art erinnert Nürnberg an Albrecht Dürer, den bedeutendsten Sohn der Stadt. „Klassische“ Gedenktafeln an den Stätten seiner Kindheit und das Dürer-Denkmal halten ebenso die Erinnerung an den wohl berühmtesten Nürnberger wach wie Straßennamen, ein Brunnen und die umstrittene moderne Plastik „Hommage à Dürer“, die sich mit Dürers berühmter Zeichnung eines Feldhasen auseinandersetzt. Der Rundgang verbindet die Dürer-Gedenkorte in der Innenstadt und zeigt, wie sich das Dürer-Gedenken im Lauf der Jahrhunderte wandelte.


Ausstellung zum 475. Todestag: „Er ist hinaus gezogen am 6. April 1528“

Albrecht Dürers Grabmal und seine Abbildung

Albrecht-Dürer-Haus, Albrecht-Dürer-Straße 39
4. bis 27. April 2003
Di bis So und Ostermontag 10 bis 17 Uhr, Do 10 bis 20 Uhr
Eintritt: 4,- €/ 2,- € ermäßigt

„Er ist hinaus gezogen und hat verlassen Haus, Heimatstadt, seine Freunde aus dem christlich-humanistischen Kreis; jetzt liegt, was sterblich war von ihm, unter diesem Stein begraben“. Albrecht Dürers Freund, der Patrizier Willibald Pirckheimer, mit dem er diskutiert, gestritten und getrunken hatte, verfasste die Inschrift für das Epitaph in respektvoller Gesinnung. Immer wieder war das Grabmal ein Ort der Erinnerung an Nürnbergs großen Sohn. Die museen der stadt nürnberg zeigen im Albrecht-Dürer-Haus zum Todestag des weltberühmten Künstlers Abbildungen des Grabes, Details aus dessen Geschichte und vermitteln einen Eindruck vergangener Dürerverehrung.