Albrecht-Dürer-Stadt-Nürnberg

Stadt Nürnberg

Erlebnis-Führungen mit Überraschungen (abgelaufen)

Zur Eröffnung präsentiert sich der Dürer-Weg in besonderer Weise: von fachkundigen Führern in Gruppen begangen, gespickt mit Überraschungen. Die einfallsreichen Inszenierungen, allen voran eine Projektion der nicht mehr erhaltenen Dürerschen Bemalung der Rathausfassade aus dem Jahr 1521 an dem originalen Ort, unterstützen die Informationsvermittlung. Bei einem Spaziergang vom Albrecht-Dürer-Haus zum Germanischen Nationalmuseum haben die Besucher Gelegenheit, auf unterhaltsame Weise in die Welt Albrecht-Dürers einzutauchen.

Freitag, 6. August 2004, 20 bis 23.30 Uhr
Samstag, 7. August 2004, 10 bis 23.30 Uhr
Beginn:Tiergärtnertorplatz

Station: Dürer-Haus Station: Dürer-Denkmal Station: St. Sebald Station: Rathaus Station: Waaghaus Station: Maxplatz/Dürer-Pirckheimer Freundschaftsbrunnen Station: Pegnitzufer / Maxbrücke Station: Unschlitthaus Station: Heilig-Geist-Spital Station: St. Lorenz Station: Germanisches Nationalmuseum

Nicht alle Stationen werden von Inszenierungen begleitet.
An folgenden Punkten erwarten Sie Überraschungen:

Dürer-Denkmal: Der sprechende Dürer

Am Albrecht-Dürer-Denkmal heißt es: Spot an für den berühmtesten Sohn Nürnbergs. Der in Bronze gegossene Albrecht Dürer wird für einen Augenblick wieder lebendig und bedankt sich beim Publikum für die Einrichtung eines Rundweges zu seinen Ehren.

Rathaus: Dürersche IIlusionen

Höhepunkt der Eröffnungs-Überraschungen ist die Projektion der von Dürer entworfenen Außenbemalungen auf das Rathaus. Damit präsentiert Nürnberg eine wenig bekannte Seite des Künstlers. Mit Einsetzen der Dämmerung erscheint Dürers Meisterwerk illusionistischer Architektur – die prächtige, heute nicht mehr erhaltene Bemalung an der Rathausfassade.

Waaghaus (IHK): Ein Prosit auf Dürers Herrentrinkstube

Bei einem Tropfen edlen Weins wird der Besucher in die Gespräche der edelsten Geschäftsleute Nürnbergs eingeweiht. In der Herrentrinkstube, einer Art „Herrenklub“ der Renaissance, trafen sich einst Dürer und Pirckheimer zum Gedankenaustausch.

Maxbrücke: „Von Dürer gemalt, jetzt mit Rahmen“

Erleben Sie die schönste Ansicht Nürnbergs, die Dürer gezeichnet hat: den Blick von der Maxbrücke auf den Kettensteg, von Dürer als „Trockensteg am Hallertor“ um 1496 aquarelliert. Machen Sie sich auf der Maxbrücke ihr eigenes Bild und vergleichen Sie ihre Ansicht von heute mit der Dürerschen Aquarell-Zeichnung von damals. Und wundern Sie sich nicht, wenn die Bilderrahmen etwas größer ausfallen, als normalerweise.

Zwischen Heilig-Geist-Spital und Germanischem Nationalmuseum: Dürers begehbare Worte

“Oh wy wirt mich noch der sunen friren“, schrieb Dürer aus dem sonnigen Italien nach Hause. Auch über die Frauen oder die schändliche Behandlung seiner Person in der Heimatstadt Nürnberg ließ er sich aus. Ab der Fleischbrücke wird der Besucher von auf das Pflaster gemalten Dürer-Zitaten auf seinem Weg ins Germanische Nationalmuseum begleitet.

Dürer-Verkehrsschilder

Der Dürer-Weg ist durch Verkehrsschilder gekennzeichnet, die, mit Dürerschen Motiven versehen, die Besucher leiten und manch eine humorvolle Anspielung zu Dürerwerken machen. Sie geben z.B. am Henkersteg den Hinweis „Durchmarsch für Rhinozerosse bis zu 3m Breite frei“.

Das Geburtstagskind Adam und Eva

Der Kupferstich „Adam und Eva“ feiert 500 jähriges Jubiläum und ist im Germanischen Nationalmuseum am Eröffnungswochenende erstmals in restaurierter Fassung zu sehen. Während der Führung über den Dürer-Weg wird der Besucher spielerisch auf den Original-Kupferstich vorbereitet.


Eintritt

Führungen im 15-Minuten-Rhythmus
Treffpunkt: Tiergärtnertorplatz vor dem Albrecht-Dürer-Haus
Die Führungen beginnen am Tiergärtnertorplatz und enden im Germanischen Nationalmuseum.
Teilnahmegebühr: 5,- Euro
Inklusiv: 90 minütige Führung mit Überraschungen, Eintritt ins Albrecht-Dürer-Haus und Germanisches Nationalmuseum. (Führungsteilnehmer am Samstag abend erhalten eine Freikarte für das Germanische Nationalmuseum, das aus Gründen der Vorbereitung des Museumsfestes am Sonntag ab 18 Uhr geschlossen bleibt)

Die Führungen werden von fachkundigen Führern der Altstadtfreunde e.V., Geschichte für alle – Institut für Regionalgeschichte e.V. und dem Verein der Gästeführer Nürnbergs „Die Stadtführer“ e.V. durchgeführt.


Führung per Minicomputer erst nach Eröffnungswochenende möglich:
Das Führungssystem per Minicomputer wird am Eröffnungswochenende aus Kapazitätsgründen noch nicht an Besucher ausgegeben. Die Führung per Minicomputer ist ab 10. August 2004 möglich.