Albrecht-Dürer-Stadt-Nürnberg

Stadt Nürnberg

Der Rasen – eine Nürnberger Erfindung auf Reisen

Bundesgartenschau München, 28. April bis 9. Oktober 2005

Wir Nürnberger haben ein ganz besonderes Verhältnis zum Rasen. Schließlich wurde er bei uns erfunden! Und zwar von Albrecht Dürer, der 1503 den Rasen als Thema entdeckte und das erste „Rasenstück“ der Geschichte malte.

Der Nürnberger Rasenerfinder darf auf der Bundesgartenschau München-Riem vom 28. April bis 9. Oktober 2005 natürlich nicht fehlen. Als prominenter Botschafter wirbt dort Albrecht Dürer für seine Heimatstadt, die 2006 Austragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft sein wird.

Thema der Präsentation ist der Brückenschlag vom berühmtesten Rasenstück der Kunstgeschichte zu den heute wichtigsten Rasenstücken der Welt, den Rasen der Fußballstadien.

Nürnbergs Beitrag auf der BUGA ist ein einzigartiges Rasenexperiment in Form eines Spielfeldes. Mit einer Fläche von 2.000 m2 entspricht das Fußball-Rasen-Stück dem Drittel eines Originalfußballplatzes. Spannend wird es – wie in der Realität eben auch – in den (entsprechend reduzierten) 16-m-Räumen. Im reizvollen Kontrast zum gepflegten Fußballrasen des restlichen Feldes sprießt hier auf etwas erhöhten Podesten das „Große Rasenstück“ mit den original von Dürer gemalten Pflanzen. Die Besucher werden Zeugen einer interessanten Begegnung: Fränkische Naturwiese trifft auf perfekt getrimmte High-Tech-Halme.

Markierungslinien, Tornetze mit Dürer-Bildwänden und Banden als Ausstellungsfläche runden die Präsentation ab. Am Rande des Rasenstücks darf dann diskutiert werden – über Kunst, Natur oder ganz profan: über Fußball. Nürnbergs Rasen-Beitrag auf der Bundesgartenschau ist schließlich eine Hommage an den großen Künstler Albrecht Dürer ebenso wie an König Fußball.